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Maas lässt nicht locker – Paratriathlet will es trotz voranschreitender Erkrankung weiterhin wissen

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Veröffentlicht: 08. Juni 2025

Triathlon in Schweinfurt, da darf der SV13 nicht fehlen. Am Start Björn Maas der auch als Para-Triathlet unablässig die sportliche Herausforderung sucht.

Das Besondere: Para Triathleten, die an nationalen sowie internationalen Meisterschaften teilnehmen müssen zuvor klassifiziert werden, um sicherzustellen, dass eine Chancengleichheit besteht. Dabei werden verschiedene Tests wie beispielsweise Muskelfunktionstests und triathlonspezifische Techniktests absolviert und die Triathleten nach einem Punktesystem in einer Startklasse eingeordnet. (mehr Infos hier: https://www.triathlondeutschland.de/wettkampfsport/para-triathlon/klassifizierung)

Obwohl Björn Maas dem Triathlon eigentlich den Rücken kehren wollte, kann er es doch nicht lassen und sucht stetig die Herausforderung, so auch beim Triathlon in Alsdorf, wo er sich Anfang Mai den Weltmeistertitel in seiner Klasse holte. Bislang startete Maas noch in der Klassifizierung PT3 (Starter mit erheblich Bewegungseinschränkungen), die Klassifizierung wird alle 2 Jahre aktualisiert und aufgrund der fortschreitenden Erkrankung startet Maas nun mit der Klassifizierung PT2 (schwerwiegende Bewegungseinschränkungen).

 

„Das ich mit der neuen Klassifizierung in die PT2 eingruppiert werde, war abzusehen.“, so Maas. “In dieser Kategorie startet kaum ein Para-Triathlet noch auf nationaler Ebene, so dass ich fast alleine bin in dieser Klasse. Trotzdem muss ich natürlich das Rennen in der Zeitvorgabe schaffen. Ich trete quasi nicht gegen andere Triathleten an, sondern vielmehr kämpfe ich mit mir alleine und bin angespornt durch den Willen das Ziel in der vorgegebenen Zeit zu erreichen.“ erläutert Maas weiter.

Durch seine MS-Erkrankung muss Maas immer wieder das Training auf seine körperlichen Bewegungseinschränkungen anpassen und ausloten was er sich und seinem Körper zumuten kann. So erklärt Maas, dass er beim Radfahren zunehmend Probleme hat den Lenker gerade zu halten und sich bei erhöhter Leistung ein „Flattern“ auf den Lenker überträgt, das schwerlich auszugleichen ist. „Meine Beinansteuerung links ist kaum noch vorhanden, so dass ich praktisch einbeinig fahre. Kurven und Kreisverkehre werden zur Problemstellung.“ erläutert Maas seinen derzeitigen Gesundheitszustand.

Trotzdem bleibt er dem Leistungssport treu, auch wenn das Rennen in Schweinfurt mit einem blutigen Fuß und zwei Wochen Laufverbot endete. Was bleibt ist der Titel, den er sich hart erkämpft hat und ein kleines Steinchen, das ihn beim Laufen bis hin zum blutigen Fuß geärgert hat und ihn in den nächsten Wochen daran erinnert, sich und seinen Körper etwas zu schonen. „Dann heißt es für mich erstmal Aqua Jogging – auch gut, Hauptsache ich bleibe in Bewegung!“ endet Maas.

Das erklärte Ziel ist in Hamburg die Olympische Distanz zu absolvieren und den Ironman in Duisburg, um sich einen Platz bei der WM für das kommende Jahr 2026 zu erarbeiten. Schweinfurt war also nur das Warm up - wir dürfen uns noch auf weitere Etappensiege freuen. Gute Regeneration und weiterhin viel Erfolg!

 

 

SV13 rockt Triathlon in Drensteinfurt

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Veröffentlicht: 21. Mai 2025
Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und eine beeindruckende Kulisse boten den perfekten Rahmen für den diesjährigen Triathlon in Drensteinfurt (18.05.2025). Auf der olympischen Distanz überzeugten gleich mehrere Athletinnen und Athleten des SV13 mit starken Leistungen.
 
Besonders hervorzuheben ist Sabine Schön, die sich in einem starken Teilnehmerfeld den 3. Platz bei den Frauen auf der olympischen Distanz sichern konnte. Mit Ausdauer, Taktik und einem starken Schlussspurt bewies sie einmal mehr ihre Klasse.
 
Ebenfalls auf der olympischen Distanz am Start war Thomas Jany, der sich gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzte und einen respektablen 6. Platz in der Gesamtwertung erreichte. Seine konstante Leistung in allen drei Disziplinen brachte ihm ein starkes Ergebnis und verdiente Anerkennung.
 
Auch in den Altersklassen konnten die Gladbecker Athletinnen und Athleten überzeugen:
Annika Bockholt, Peter Bockholt, Heinrich Jockenhöfer und Maren Scherz holten jeweils den 1. Platz in ihrer Altersklasse – eine beeindruckende Teamleistung. Stefanie Adamski sicherte sich mit einem starken Auftritt den 2. Platz in ihrer Altersklasse.
Christopher Draht erreichte einen starken 15. Platz im Gesamtfeld auf der Mitteldistanz.
 
Das Wetter spielte ebenfalls mit und sorgte für optimale Bedingungen sowohl für die Sportlerinnen und Sportler als auch für die zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke. Die Veranstaltung war bestens organisiert und bot ein sportliches Highlight für Drensteinfurt und die Region.
 
Insgesamt zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckenden Sportsgeist und machen Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe der Saison.

Osterferien-Camp der Nachwuchs-Triathleten

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Veröffentlicht: 06. Mai 2025
Nicht nur die Wettkampfkader nutzen die Osterferien, um sich für kommende Wettkämpfe fit zu machen und sich intensiv mit ihrem Sport auseinander zusetzen. Auch bei den Nachwuchs-Triathleten wurde die Zeit in den Ferien hierfür genutzt - unterstützt von unseren SV13-Trainerinnen Johanna Schumann, Maren Scherz und Jana Stier. Das Trio unterstützte das Trainer-Team des Nordrhein-Westfälischen Triathlonverbandes bei der Umsetzung und Betreuung des NRW-Nachwuchs Trainingslagers für 40 junge Triathleten.
 
Insgesamt begleiteten acht qualifizierte Trainer die 12- bis 16-Jährigen in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, wobei Technik, Athletik und Stabilität nicht zu kurz kamen. Ziel war die Vorbereitung auf die Triathlon-Saison, beispielsweise den NRW Nachwuchscup. „Ich habe neue Grenzen kennengelernt“, freute sich Teilnehmer Julius über das abwechslungsreiche Programm.
 
Besonders gefielen den Jugendlichen die „langen und abwechslungsreichen Ausfahrten“ und die „vielseitigen Übungen“. Lasse bemerkte: „In der Gruppe hab ich mehr Motivation. Das pusht richtig. “Eine unerwartete Lektion gab es bei rekordverdächtigen 14 Reifenpannen, die ungeplante Übungen im Schlauchwechseln ermöglichten. „Platten zu haben“, kommentierte Eike schmunzelnd als neue Erfahrung.
 
Der vereinsübergreifende Austausch wurde von Lara als „tut gut“ empfunden, und Tom hatte „viel Spaß und habe neue Leute kennengelernt.“ Die Unterbringung im Römerdorf der Jugendherberge Haltern am See trug zur guten Gruppenatmosphäre bei. Selma lobte: „Die Trainer haben gut gepusht und trotzdem Rücksicht auf Einzelne genommen.“
 
Nach 18 Jahren erfolgreicher Leitung übergab Heike Rockahr die Camp-Organisation für 2026 an Johanna Schumann. Das erfahrene Trainer-Gespann bleibt erhalten. Das Oster-Triathlon-Camp bleibt für viele Kinder und Jugendliche eine wichtige Einstiegsmöglichkeit in den faszinierenden Triathlon-Sport. Die durchweg positive Resonanz, dass sie wieder teilnehmen – unterstreicht den Wert dieser Veranstaltung. Finn fasste zusammen: „Ja, weil die Trainer nett sind. Alles nice!“ Viele freuen sich auf das Wiedersehen beim Nachwuchscup.
 
 
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