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Der erste Verbandsliga-Wettkampf der Triathlon-Ligamannschaft des Schwimmvereins Gladbeck von 1913 e.V. ist Geschichte – und er hat direkt geliefert. Bei über 30 Grad in Steinbeck belegte das Team am Sonntag den zweiten Gesamtplatz und knüpfte damit nahtlos an die starke Vorsaison an. Mannschaftskapitän Bernhard Deiß brachte es auf den Punkt: „Wir haben bei heißen Temperaturen einen heißen Wettkampf abgeliefert und genau so weitergemacht, wie wir die letzte Saison beendet haben: Platz 2 Gesamt."
Im Schwimmen ging es wild zu – wie es bei Freiwasserrennen oft der Fall ist. Marcel Heitkötter beschreibt den Start treffend: „Das Schwimmen ging sehr ruppig los – ein richtiger Spülgang. Ich habe dann eine Gruppe im Mittelfeld gefunden." Das Team kam ohne größere Blessuren durch. Auf dem Rad machte die Mannschaft wie erwartet Positionen gut und setzte auf der abwechslungsreichen Strecke konsequent Druck. Heitkötter weiter: „Das Radfahren ging ordentlich in die Beine – mit dem Anstieg und dem wellenförmigen Profil. Durch die Hitze konnte ich nicht die Werte treten, die ich wollte, aber mit Blick auf den Lauf wollte ich nicht überziehen." Eine kluge Entscheidung, wie sich zeigen sollte. Chris Drath, Marcel Heitkötter und Bernhard Deiß kamen fast gleichzeitig vom Rad und begaben sich auf die wilde Jagd entlang des Kanals. Im Laufen zahlte sich Heitkötters Kalkül aus: „Das hat sich dann auch ausgezahlt – ich konnte beim Laufen Plätze gutmachen, ohne hinten raus zu platzen." Mit den Einzelplätzen 5, 11, 12 und 22 sicherte das Team das starke Gesamtergebnis.
Tatkräftig unterstützt wurde die Mannschaft dabei vom überragenden Support der mitgereisten Fans – ein Rückenwind, der auf der Strecke spürbar war.
Besonders erfreulich: Der Dauerrivale der Vorsaison, der SuS Darme aus Lingen, wurde erstmals in die Schranken gewiesen. In der neuen Liga warten allerdings auch neue starke Gegner – gegen die Mannschaft aus Steinfurt musste sich der SV13 diesmal geschlagen geben.
In zwei Wochen geht es weiter: Beim nächsten Ligastart in Saerbeck auf der Sprintdistanz will das Team nachlegen. Letztes Jahr holte die Mannschaft dort bereits Platz 2. Das Ziel für diesmal ist klar: eine Stufe höher.
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Nach dem erfolgreichen Ligaeinstieg im vergangenen Jahr und dem direkten Aufstieg geht die Triathlon-Ligamannschaft des Schwimmvereins Gladbeck von 1913 e.V. am Sonntag (21. Juni) in Steinbeck erstmals in der Verbandsliga an den Start – eine Liga höher, ein Niveau stärker.
Mit Stephan Berg, Christopher Drath, Bernhard Deiß und Marcel Heitkötter schickt der SV13 einen erfahrenen Kader ins Rennen. Einer der härtesten Rivalen wird der SuS Darme aus Lingen sein – ebenfalls Aufsteiger aus der vergangenen Saison. Mannschaftskapitän Bernhard Deiß kennt die Ausgangslage genau: „Im vergangenen Jahr lagen die in der Gesamtwertung vor uns, aber je länger die Distanzen werden, umso größer sind unsere Chancen." Auch die Absteiger aus der Verbandsliga gilt es im Blick zu behalten. „Da wir nicht wissen, wie stark die Absteiger sind, können wir unsere Chancen ehrlich gesagt nur vermuten – aber wir sind top in Form", so Deiß.
Eine der großen Stärken der Mannschaft ist die Tiefe des Kaders. Neben den Startern am Sonntag gehören Ben Hoffmann, Carlo Nowoczin, Niklas Wojtek, Lars Goldhammer und Nils Wieduwildt zum Aufgebot. „Sicherlich ist eine unserer Stärken, dass wir einen großen ausgeglichenen Kader haben, der Ausfälle verkraften kann, denn Kontinuität auf hohem Niveau ist ein Vorteil", betont der Kapitän.
Nach dem Auftakt in Steinbeck folgen drei weitere Ligastarts: in Saerbeck (Sprint), Sassenberg (olympische Distanz) und Riesenbeck (olympische Distanz).
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Beim Ironman Hamburg am Sonntag (7.Juni) gingen vier Athleten des Schwimmvereins Gladbeck von 1913 e.V. an den Start – auf einer der schnellsten Langdistanzstrecken Europas, die in diesem Jahr unter besonders widrigen Bedingungen absolviert werden musste. Kühle Temperaturen um 15 Grad, Regen und ein starker Wind auf dem Deich sorgten für anspruchsvolle Bedingungen auf der Radstrecke. Dazu kam ein Vorfall, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte: Im Stadtteil Kirchwerder wurden mutmaßlich vorsätzlich Metallsplitter auf die Radstrecke gestreut, was bei schätzungsweise 100 bis 150 Athleten zu Reifenpannen führte. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.
Christopher Drath lieferte in der Altersklasse M30-34 einen bemerkenswert disziplinierten Auftritt und finishte in einer starken Zeit von 9:18:22 Stunden – Platz 15 von 316 Startern in seiner Altersklasse und Platz 91 im Gesamtfeld von 2.178 Athleten. In einem Feld voller erfahrener Langdistanzathleten aus ganz Europa unter die schnellsten 15 seiner Altersklasse zu kommen, ist eine herausragende Leistung, die seinem konsequenten und strukturierten Training Rechnung trägt.
David Stremlau erlebte auf der Radstrecke ein Drama, das in direktem Zusammenhang mit dem Sabotageakt steht. Bis Kilometer 160 lief alles nach Plan – dann der erste Platten durch einen Metallsplitter, den er selbst beheben konnte. Nur fünf Kilometer später: erneut ein Splitter, erneut eine Panne. Auf der Strecke waren keine Ersatzschläuche mehr verfügbar. Was nun? David schob sein Rad weiter – bis ihm ein Bikepacker spontan seinen eigenen Schlauch schenkte. David wechselte, stieg wieder auf und fuhr sicher ins Ziel. Diese Geschichte steht für außergewöhnliche mentale Stärke und den Willen, niemals aufzugeben. Seine Gesamtzeit: 14:04:46 Stunden in der Altersklasse M40-44.

Peter Bockholt musste das Rennen vorzeitig beenden – ein bitteres Ende, denn zwischenzeitlich befand er sich auf Platz 4 bzw. 5 seiner Altersklasse und war damit nah dran an einem begehrten Hawaii-Slot für die Ironman-Weltmeisterschaft. Auch das ist eine Leistung, die Respekt verdient: So nah an einem der heißbegehrten WM-Qualifikationsplätze zu stehen, zeigt, auf welch hohem Niveau Peter unterwegs ist.
Carlo Nowoczin bestritt in Hamburg seine allererste Langdistanz – und das unter schwierigen Vorzeichen, denn im Vorfeld hatte ihn Trainingspech begleitet. Umso beeindruckender war sein Auftritt: In 10:38:03 Stunden durchquerte er das Ziel, lief dabei im Marathon starke 3:33 Stunden und belegte Platz 97 von 298 in der Altersklasse M25-29. Für ein erstes Langdistanzrennen unter solchen Bedingungen eine außergewöhnliche Leistung.

Drei Finisher, ein DNF unter Weltklasse-Bedingungen – der SV13 kann auf ein starkes Ironman-Wochenende zurückblicken.