Mit einem starken Auftritt ist der SV Gladbeck 13 in die Wettkampfsaison gestartet. Bei den internationalen Opera Swim Classics in der Wuppertaler Schwimmoper (25. bis 27. September) gingen 24 Aktive aus dem A- und B-Kader an den Start. Bei einem Wettkampf, der sogar Olympiateilnehmer ins Bergische Land lockte. Am Ende standen zahlreiche Finalteilnahmen, starke Platzierungen und viele persönliche Bestzeiten zu Buche, vor allem auf den Freistil- und Bruststrecken. Dazu sicherten sich mehrere Kinder die Qualifikation für die NRW-Kurzbahnmeisterschaften am 30. und 31. Oktober.

Denkbar knapp ging es für Isabelle Conradi (Jg. 2011) aus: Im Finale über 50 Meter Schmetterling verpasste sie in 29,63 Sekunden den Sieg um lediglich eine Hundertstelsekunde und wurde Zweite. „Klar hätte ich mir gerade über die 50 Meter Schmetterling noch ein bisschen mehr gewünscht, vor allem wenn am Ende nur eine Hundertstelsekunde fehlt. Allgemein fand ich das Wochenende aber ganz gut und freue mich schon auf die kommenden Wettkämpfe", so Conradi.

Über dieselbe Strecke schwamm Lina Jagielski (Jg. 2013) im Finale in 31,47 Sekunden auf Platz zwei – und löste damit ihr Ticket für die NRW-Kurzbahnmeisterschaften. „Ich fühle mich damit gut und bin froh, dass ich mich verbessert habe", sagte sie. Einen ersten Platz sicherte sich Adrian Siebert (Jg. 2013) im Finale über 50 Meter Freistil, das er in 27,98 Sekunden gewann. „Die Möglichkeit, im Finale zu schwimmen, hat mich motiviert, mein Bestes zu geben. So habe ich meine Bestzeit doppelt geknackt – im Vorlauf und im Finale", berichtete er.

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Für Belana Bradtke (Jg. 2010) ging es über die anspruchsvollen 200 Meter Schmetterling in 2:36,25 Minuten auf Platz sechs. „Der Reiz an den 200 Meter Schmetterling ist es, immer wieder über sich hinauszuwachsen. Hier hatte ich die Möglichkeit, im Vorlauf und im Finale mit Topschwimmerinnen aus Deutschland und den Niederlanden am Start zu sein", so Bradtke. Emma Thelen (Jg. 2016) verbesserte sich über 50 Meter Schmetterling deutlich und wurde im Finale in 40,48 Sekunden Vierte. „Ich habe mich schon geärgert, dass ich nicht noch ein bisschen schneller war. Aber ich habe mich auch total gefreut, dass ich so stark war und so weit gekommen bin."

Ein besonderes Erlebnis war der Wettkampf für die Jüngsten. Sofia Vittori (Jg. 2013) stand über 50 Meter Rücken im Finale und wurde in 37,99 Sekunden Achte: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich ins Finale komme. Ich war schon nervös, aber am Ende war es echt cool." Paul Jagielski (Jg. 2016) durfte über 50 Meter Schmetterling ebenfalls im Finale ran: „Die Teilnahme am Finale hat mir richtig Spaß gemacht, auch wenn ich mich verschluckt habe. Daraus lerne ich für zukünftige Finals." Und für Ginevra Ryvola (Jg. 2017) war es über dieselbe Strecke das allererste Finale ihrer Laufbahn, das sie in 44,27 Sekunden auf Platz sieben abschloss. „Ich war sehr aufgeregt und wusste erstmal nicht, was ich machen sollte. Als ich reingesprungen bin, habe ich mein Bestes gegeben – auch wenn ich nicht gewonnen habe, war es für mich cool."

Auch der restliche SV-13-Nachwuchs zahlreiche Podestplätze. Besonders stark präsentierte sich Nela Elise Brauer (Jg. 2017) mit gleich vier Podestplatzierungen: Rang zwei über 100 Meter Lagen und 50 Meter Brust sowie Rang drei über 50 Meter Freistil und 50 Meter Schmetterling. Ebenfalls doppelt aufs Treppchen schwamm Felix Delveaux (Jg. 2014) mit Platz zwei über 100 Meter Lagen und Platz drei über 100 Meter Freistil. Weitere zweite Plätze holten Josefine Aydin (Jg. 2014) über 100 Meter Lagen, Lotta Maria Trittschack (Jg. 2014) über 100 Meter Brust, Annabel Hertrich (Jg. 2016) über 100 Meter Brust und Paul Harrathi (Jg. 2013) über 100 Meter Brust. Über dieselbe Strecke wurde Grace Fehrenberg (Jg. 2016) Dritte.

Für ein Highlight abseits des Beckens sorgte eine mutige Aktion: Aurel Siebert (Jg. 2015) holte sich gemeinsam mit Paul und Ginevra Autogramme von den anwesenden Olympiaschwimmern. „Wir haben Autogramme von Josha Salchow, Cédric Büsing, Kenzo Simons, Kai van Westering und Marco Koch geholt. Ich fand es toll, vor ihnen zu stehen und mit ihnen zu sprechen. Nicht bei jedem Wettkampf sind Olympiaschwimmer dabei – und einer hat mir sogar seine Gummibärchen geschenkt", erzählte Aurel begeistert.

Komplettiert wurde das Gladbecker Aufgebot von Finja-Sophie Asmussen, Lea Brockmann, Jonas Burger, Gero Drewer-Gutland, Lisa Harrathi, Sophie Korthaus, Noemi Merle, Hendrik Schröer und Paula Johanna Trittschack, die mit vielen Bestzeiten ebenfalls zum starken Mannschaftsergebnis beitrugen.

Weiter geht es für den Schwimmnachwuchs bereits am kommenden Wochenende beim 17. Volksbank-Jugend-Schwimm-Cup in Gladbeck.