Die Konkurrenz war groß am vergangenen Wochenende bei den Swim & Fun Days in Essen. 

46 Schwimmvereine aus ganz Deutschland stellten sich dem Leistungsvergleich – mit dabei natürlich auch die Schwimmerinnen und Schwimmer der Leistungskader aus Gladbeck und Recklinghausen.

Wie in jedem Jahr war der Essener Wettkampf hochkarätig besetzt, da er nach den neuen DSV-Qualifikationsrichtlinien ein Meilenstein auf der „road to DJM Berlin“ ist. Nach den neuen Richtlinien werden gezielt Wettkämpfe in allen Schwimmbezirken stattfinden, die dazu dienen die notwendigen Qualifikationszeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über die Jahrgänge 2008 -2012 zu erfassen und den Kids in diesen Wettkämpfen bereits auf ähnlichen Leistungsniveaus ein Kräftemessen zu ermöglichen.

Leon Anstipp (2011) holte über 800m Freistil in der offenen Wertung Platz 3. Mit einer Zeit von 09:08,66 lag er nur um Haaresbreite hinter dem Zweitplatzierten der SG Essen.

Belana Bradtke (2010) trat im Wettkampf über 100m Freistil an und platzierte sich in der offenen Wertung mit einer Zeit von 01:04,73 mit Platz 33 von 78 im Mittelfeld. Gleiches galt für die Strecke über 50m Schmetterling, auch hier platzierte sie sich mit einer Zeit von 00:30,87 im oberen Drittel – Platz 6 von 18, in der Wertung A-Finale (offene Wertung Platz 18 von 63). Über den Vorlauf 200m Schmetterling wurde es in der Jahrgangswertung Platz 4 und in der offenen Wertung Platz 8. Im A-Finale platzierte sie sich auf Platz 7 mit einer Zeit von 02:41,43.

Über die 50m und 100m Schmetterling hat sie ihre persönlichen Bestzeiten nochmals verbessert und ist auf einem guten Weg, um die „road zu DJM“ weiterzugehen bzw. zu schwimmen.

Im Vorlauf über 200m Lagen konnte Isabelle Conradi (2011) sich die Zweitplatzierung in der Jugendwertung B erschwimmen (02:31,16), in der offenen Wertung erreichte sie Platz 9 von 37. Mit der Vorlauf-Zeit von 02:31,16 konnte sie sich für den Finallauf qualifizieren und belegte trotz zeitlicher Verbesserung auf 02:29,62 Platz 7 im A-Finale.  Im Vorlauf über die 200m Freistil belegte Isabelle Conradi  Platz 1 (02:13,11), in der offenen Wertung konnte sie mit der erschwommenen Zeit Platz 9 von insgesamt 50 Platzierungen belegen. Im A-Finale konnte Sie die Zeit aus dem Vorlauf minimal verbessern und wurde als jüngste Schwimmerin in diesem Finallauf „Siebte“. Auch über die Strecke von 50m Freistil konnte Isabelle Conradi im Vorlauf überzeugen und belegte souverän Platz 1 in der Jugendwertung B. Im offenen Ranking aller 102 Schwimmerinnen über 50m Freistil belegte sie Platz 13. Auch für sie gilt, dass das der Weg nach Berlin beschritten ist und nur noch wenig fehlt um die Qualifikation für Berlin zu erreichen.

Julius Fischer (2012) trat über die 200m Freistil an. Mit einer Zeit von 02:14,42 belegte er in der Wertung Jugend B Platz 10 von 23.  Die 200m Brust bewältigte er mit einer Zeit von 02:41,89 und erreichte Platz 4.

Tom Steinert (2008) ging über die Kurzstrecken 50m Brust und 50m Rücken an den Start, auch über die Strecke 200m Brust war er gemeldet.  In beiden Kurzstrecken platzierte er sich im guten Mittelfeld in den Vorläufen der offenen Wertung. Über die 50m Brust im Vorlauf belegte er Platz 27 von 63 Schwimmern und über 50m Rücken Platz 20 von 43. Die 200m Brust absolvierte er mit einer Zeit von 02:32,75 und platzierte sich damit auf Platz 11 von 39 Schwimmern in der offenen Wertung.

Daniel Wilmer (2009) startete über die Distanz 400m Lagen und konnte in der offenen Wertung mit einer Zeit von 04:48,28 die Bronze-Medaille entgegennehmen. Auch über die 200m Rücken platzierte er sich im Vorlauf auf Platz 3 mit einer Zeit von 02:17,15. Im A-Finale über die 200m Rücken hielt er seine Zeit aus dem Vorlauf und belegte Platz 7. Im Vorlauf über 50m Rücken, auch hier belegte er Platz 3 des „Treppchens“ mit einer Zeit von 00:29,14 in der Jahrgangswertung Jugend A 2009/2010.

Mit dabei waren auch Lina Jagielski, Sofia Vittori und Jonas Burger, Jahrgang 2013, und somit noch ein Jahr zu jung um den Weg nach Berlin anzutreten – aber früh übt es sich: die drei konnten mit guten schwimmerischen Leistungen punkten.

Jonas Burger (2013) qualifizierte sich im Vorlauf über die 50m Freistil für das Jugend-Finale 2013-2015 und erschwamm sich einer 00:30,72 seine persönliche Bestzeit. Über die 50m Freistil im Finale wurde es Platz 7 – hier war die Konkurrenz aus Hamburg und Essen extrem groß. Auch über die 100m Freistil qualifizierte er sich für das Jugend-Finale und belegte Platz 7 mit einer Zeit von 01:08,05, ebenfalls persönliche Bestzeit. Darüber hinaus ging er noch über die Strecken 200m und 400m Freistil an den Start, über die 200m Freistil konnte er ebenfalls seine bisherige Zeit verbessern und mit einer Zeit von 02:26,52 zwar ohne Medaille, aber mit sehr guten Bestzeiten im Gepäck den Wettkampf für sich abschließen.

Lina Jagielski (2013) erschwamm sich Platz 3 im Vorlauf über 100m Schmetterling. Sie qualifizierte sich für den Finallauf und erschwamm hierbei mit einer Zeit von 01:14,45 Platz 4 und ihre persönliche Bestzeit. Im Vorlauf über die 50m Schmetterling-Strecke wurde es Platz 3 mit einer Zeit von 00:32,66. Diese Zeit konnte sie im Jugend-Finale weitestgehend halten und erhielt die Bronze-Medaille über die 50m Schmetterling.  Die 200m Schmetterling absolvierte Lina Jagielski souverän mit einer Zeit von 02:47,16 und sicherte sich Platz 1 und die Goldmedaille.

Sofia Vittori (2013) holte sich die Erstplatzierung im Vorlauf über 100m Schmetterling mit einer Zeit von 01:14,12, die Zeit hielt sie auch im Jugend-Finale und holte hierbei Silber. Über die Strecke 50m Schmetterling setzte sie sich hinter Lina Jagielski auf Platz 4 und qualifizierte sich für das Jugend-Finale, hier belegte sie Platz 6 mit einer Zeit von 00:33,76. Auch über die 200m Schmetterling konnte Sofia Vittori eine sehr gute Platzierung und Zeit erschwimmen .- es wurde Silber in der Jugendwertung C. Über die 100m Freistil erschwamm sie sich noch zu guter Letzt ihre persönliche Bestzeit von 01:11,09.

Die Startgemeinschaft Gladbeck / Recklinghausen hatte beim 25.Jubiläum der Swim & Fun Days zwar keine Bündel an Medaillen nach Hause zu schleppen, aber jede Menge persönliche Bestzeiten – und diese sind das Entscheidende, um sich für die DJM in Berlin zu qualifizieren. Die Trainer Pavel Perez Romero (A-Kader Gladbeck) und Eugen Lewandowski (A-Kader Recklinghausen) können also zufrieden sein und das Wettkampf-Wochenende als Leistungs-Zwischenstand werten, um das weitere Training für die „road to DJM“ daran auszurichten.