SV13-Athleten beim Ironman Hamburg: Mentale Stärke, Kampfgeist und eine Premiere
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SV13-Athleten beim Ironman Hamburg: Mentale Stärke, Kampfgeist und eine Premiere

Beim Ironman Hamburg am Sonntag (7.Juni) gingen vier Athleten des Schwimmvereins Gladbeck von 1913 e.V. an den Start – auf einer der schnellsten Langdistanzstrecken Europas, die in diesem Jahr unter besonders widrigen Bedingungen absolviert werden musste. Kühle Temperaturen um 15 Grad, Regen und ein starker Wind auf dem Deich sorgten für anspruchsvolle Bedingungen auf der Radstrecke. Dazu kam ein Vorfall, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte: Im Stadtteil Kirchwerder wurden mutmaßlich vorsätzlich Metallsplitter auf die Radstrecke gestreut, was bei schätzungsweise 100 bis 150 Athleten zu Reifenpannen führte. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

Christopher Drath lieferte in der Altersklasse M30-34 einen bemerkenswert disziplinierten Auftritt und finishte in einer starken Zeit von 9:18:22 Stunden – Platz 15 von 316 Startern in seiner Altersklasse und Platz 91 im Gesamtfeld von 2.178 Athleten. In einem Feld voller erfahrener Langdistanzathleten aus ganz Europa unter die schnellsten 15 seiner Altersklasse zu kommen, ist eine herausragende Leistung, die seinem konsequenten und strukturierten Training Rechnung trägt.

David Stremlau erlebte auf der Radstrecke ein Drama, das in direktem Zusammenhang mit dem Sabotageakt steht. Bis Kilometer 160 lief alles nach Plan – dann der erste Platten durch einen Metallsplitter, den er selbst beheben konnte. Nur fünf Kilometer später: erneut ein Splitter, erneut eine Panne. Auf der Strecke waren keine Ersatzschläuche mehr verfügbar. Was nun? David schob sein Rad weiter – bis ihm ein Bikepacker spontan seinen eigenen Schlauch schenkte. David wechselte, stieg wieder auf und fuhr sicher ins Ziel. Diese Geschichte steht für außergewöhnliche mentale Stärke und den Willen, niemals aufzugeben. Seine Gesamtzeit: 14:04:46 Stunden in der Altersklasse M40-44.

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Peter Bockholt musste das Rennen vorzeitig beenden – ein bitteres Ende, denn zwischenzeitlich befand er sich auf Platz 4 bzw. 5 seiner Altersklasse und war damit nah dran an einem begehrten Hawaii-Slot für die Ironman-Weltmeisterschaft. Auch das ist eine Leistung, die Respekt verdient: So nah an einem der heißbegehrten WM-Qualifikationsplätze zu stehen, zeigt, auf welch hohem Niveau Peter unterwegs ist.

Carlo Nowoczin bestritt in Hamburg seine allererste Langdistanz – und das unter schwierigen Vorzeichen, denn im Vorfeld hatte ihn Trainingspech begleitet. Umso beeindruckender war sein Auftritt: In 10:38:03 Stunden durchquerte er das Ziel, lief dabei im Marathon starke 3:33 Stunden und belegte Platz 97 von 298 in der Altersklasse M25-29. Für ein erstes Langdistanzrennen unter solchen Bedingungen eine außergewöhnliche Leistung.

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Drei Finisher, ein DNF unter Weltklasse-Bedingungen – der SV13 kann auf ein starkes Ironman-Wochenende zurückblicken.

Triathlon-Abteilung beim Long-Course-Weekend in Maastricht vertreten
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Triathlon-Abteilung beim Long-Course-Weekend in Maastricht vertreten

Mit rund 30 Teilnehmenden war die Triathlon-Abteilung beim diesjährigen Long-Course-Weekend (LCW) im niederländischen Maastricht vertreten. Das besondere Veranstaltungsformat sorgte nicht nur für sportliche Herausforderungen, sondern auch für ein gemeinschaftliches Wochenende innerhalb des Vereins.

Die Idee zur gemeinsamen Teilnahme entstand zunächst spontan – innerhalb kurzer Zeit meldeten sich zahlreiche Mitglieder an, sodass schließlich eine große Vereinsgruppe nach Maastricht reiste. Vor Ort stand neben dem Sport vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt.

Das Konzept des Long-Course-Weekends: An drei aufeinanderfolgenden Tagen werden die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen absolviert. Die Teilnehmenden können dabei selbst entscheiden, welche Distanzen sie bestreiten möchten – von einzelnen Starts bis hin zur kompletten Langdistanz.

Der sportliche Teil begann am Freitag mit dem Schwimmen, bevor am Samstag die Radstrecken auf dem Programm standen. Am Sonntag folgte schließlich das große Finale mit dem Laufwettbewerb. Insgesamt absolvierten drei Athleten aus der Vereinsgruppe die komplette Langdistanz über alle drei Tage hinweg.

Neben den sportlichen Leistungen spielte auch das Wetter eine besondere Rolle: Bei Temperaturen von rund 30 Grad herrschten sommerliche Bedingungen. Aus Sicherheitsgründen wurde der geplante Marathon schließlich angepasst beziehungsweise gestrichen, um die Gesundheit der Teilnehmenden zu schützen.

Auch der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe prägte das Wochenende. „Besonders gefallen hat mir der gegenseitige Support untereinander. Unser Verein ist in der großen Teilnehmergruppe definitiv aufgefallen, was ein tolles Gefühl war. Die Organisation war sehr gut, und viele haben sich an Wettbewerbe getraut, die sie vorher noch nie gemacht haben – und waren danach richtig zufrieden mit ihren Leistungen. Auch ich bin aus meiner Komfortzone herausgegangen und habe längere Strecken, wenn auch einzeln, durchgehalten. Das motiviert mich sehr für die nächsten Events“, berichtet Sandra Bartrow.

Für die Triathlon-Abteilung war das Wochenende damit nicht nur sportlich ein Erfolg, sondern auch ein gelungenes Beispiel für das aktive Vereinsleben und die starke Gemeinschaft innerhalb des Vereins.

SV13 jubelt:  Zwei deutsche Meistertitel im Para-Triathlon gehen nach Gladbeck!
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SV13 jubelt: Zwei deutsche Meistertitel im Para-Triathlon gehen nach Gladbeck!

Gladbeck feiert seine neuen Para-Triathlon-Meister! Bei den Deutschen Para-Meisterschaften, ausgerichtet von der Deutschen Triathlon Union (DTU) in Schweinfurt, haben Björn Maas und Lena Herrmann vom Schwimmverein Gladbeck 1913 e.V. in ihren jeweiligen Klassen triumphiert und zwei begehrte Meistertitel nach Gladbeck geholt.

Die Deutsche Para-Meisterschaft lockte insgesamt 36 Para-Triathletinnen und -Triathleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an den Start, um sich unter anspruchsvollen Bedingungen zu messen.

Björn Maas setzte sich souverän in der männlichen Klasse PTS2 durch und holte den Deutschen Meistertitel nach Gladbeck. „Es ist ein tolles Gefühl diesen Titel zu gewinnen und für mich ein gezielter Schritt auf dem Weg zur Ironman WM in Nizza. Hier, in Schweinfurt, hat sich für mich gezeigt, dass ich auf dem richten Weg bin und es aber weiterhin ein konsequentes Training erfordert.“, erläutert Maas das Rennen und seine zukünftigen Ziele.

Auch Lena Herrmann zeigte eine herausragende Leistung und sicherte sich den Deutschen Meistertitel in der Frauenklasse PTS3. „Ich bin überglücklich und stolz auf diesen Erfolg. Es war ein hartes Rennen, aber die Atmosphäre und die anderen Sportler haben mich motiviert. Dieser Sieg motiviert mich ungemein für die kommenden Herausforderungen“, kommentierte Herrmann ihren Sieg.

Der Wettkampftag in Schweinfurt war nicht ohne Herausforderungen: Mit einer Wassertemperatur von lediglich 16,5 Grad und damit verbundener Neoprenpflicht war die Schwimmstrecke eine erste mentale und körperliche Hürde. Doch die Gladbecker Athleten bewiesen hier bereits ihre Stärke. Anschließend sorgten Sonnenschein und gute Bedingungen für einen gelungenen Verlauf der Rad- und Laufstrecke.

Die Leistungen von Björn Maas und Lena Herrmann sind umso bemerkenswerter, da der Para-Sport den Athletinnen und Athleten neben dem intensiven Training und dem Wettkampf zusätzlich den Umgang mit körperlichen Einschränkungen oder chronischen Erkrankungen abverlangt. Ihre Siege in Schweinfurt sind ein eindrucksvoller Beweis für Einsatz und Willenskraft.

Über die sportlichen Leistungen hinaus bot die Deutsche Para-Meisterschaft eine wichtige Plattform für den Austausch innerhalb der Para-Community. Die Meisterschaft ermöglichte es den Athletinnen und Athleten, sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und den Para-Sport gemeinsam weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

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Kontakt

SV Gladbeck von 1913 e.V.
Schützenstraße 120
45964 Gladbeck

Tel.: 02043 - 21113
E-Mail: geschaeftsstelle@sv13.de

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Dienstag:15:00 bis 17:30 Uhr
Donnerstag:10:00 bis 14:00 Uhr
Freitag:10:00 bis14:00 Uhr

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