Das zweite Ligarennen der Triathlon-Mannschaft des Schwimmvereins Gladbeck von 1913 e.V. am Sonntag (5. Juli) in Saerbeck verlief nicht nach Plan – und forderte das Team auf mehreren Ebenen.

Bereits im Schwimmen war klar: Die Bedingungen im Saerbecker See spielten gegen die Gladbecker. Zu warm für den Neoprenanzug, zu kalt ohne. Ein Umstand, der Ausdauerathleten nicht entgegenkommt. Einzig Christopher Drath gelang es, sich an die Konkurrenz aus Darme heranzuhängen. Doch nach rund fünf Kilometern auf dem Rad ereilte ihn ein Vorderraddefekt kurz vor einer Kurve – er stürzte. Sein Rennen war vorbei.

Was folgte, zeigte den wahren Charakter der Mannschaft. Lars und Niklas, als Supportteam vor Ort, konnten noch von der Strecke aus alarmiert werden und fuhren umgehend zur Unfallstelle. Auch Kampfrichter Thomas, der zufällig direkt dabei war, leistete sofort Hilfe. Nach dem Sturz wurde Christopher Drath sofort versorgt. Und die bange Frage jedes Triathleten – „Wie sieht das Rad aus?" – lässt sich zumindest mit „nur ein paar Kratzer" beantworten. Christopher erholt sich derzeit und wir wünschen ihm gute Besserung.

Die verbliebenen Starter – Bernhard Deiß (Platz 8), Marcel Heitkötter (Platz 14) und Carlo Nowoczin (Platz 31) – kämpften sich trotz des frühen Rückschlags durch das Rennen. Bernhard Deiß stach dabei mit der drittschnellsten Laufzeit über die 5 Kilometer heraus. In der Mannschaftswertung reichte es am Ende zu Tagesplatz 7, womit der SV13 in der Ligatabelle auf Platz 3 zurückfällt und die Aufstiegschancen deutlich gesunken sind.

Im Ziel war Enttäuschung zu spüren – aber noch viel mehr der Zusammenhalt. Kapitän Bernhard Deiß fasste es treffend zusammen: „Wir haben direkt als Mannschaft gemerkt, dass wir füreinander einstehen – und es gibt für uns alle Wichtigeres als Mannschaftsplatzziffern.“

In einem Monat geht es mit der olympischen Distanz in Sassenberg weiter. Der SV13 will den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz verringern – mit einem starken Team und dem Rückenwind des Saerbecker Teamgeists.