SV Gladbeck 13 e.V.

Schwimmen und mehr

Triathleten festigen Tabellenposition

Mannschaft in Hennef„Gladbecker Wetter“, könnten die Kenner der Triathlonszene sagen.  Die Triathleten des SV Gladbeck 13 freuen sich über die sommerlichen Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung, die bei den Ligawettkämpfen zum Verbot der wärmenden aber auch auftreibenden Neoprens führt. Die gelernten oder gut angelernten Schwimmer können sich so richtig in ihre Spezialdisziplin einbringen. Jedenfalls zeigten die Ligastarter des SV13 im nordrhein-westfälischen Vergleich, dass sie gerade bei den  Senioren (ab 35 Jahren) eine führende Rolle spielen können. Aber auch die Masters (ab 45 J) schlagen sich mehr als tapfer.

Die Senioren des SV Gladbeck 13 haben über die olympische Distanz in Hennef den 7. Platz von den 29 Teams der Seniorenliga erkämpft und setzen sich in dem oberen Drittel der Liga fest.

Bei sommerlichen Temperaturen war auch beim Schwimmen über 1500m im Allner See kein Neoprenanzug nötig, so dass die erste Disziplin ungewohnt, aber für die Mannschaft des SV 13 vorteilhaft, nur im Triathlondress bewältigt wurde. Der 40km lange Radkurs wartete direkt mit einem nervigen Anstieg auf. „Nervig, weil wir nur schwer in den Rhythmus kamen“, erklärt Frank Reininghaus. Nach der leicht abschüssigen Abfahrt entlang der Sieg konnten die Flachland-Gladbecker jedoch verlorene Zeit wieder gut machen. Entlang der Deiche schloss die 10km lange Laufstrecke an. Trotz des flachen Profils wurde die Distanz zur harten Arbeit. Kaum Schatten auf der Strecke sorgte dafür, dass jede Verpflegungsstelle ausgenutzt werden musste.

Zu dem guten Seniorenergebnis trugen Armin Oberhagemann mit 2:20:43 Std. (Pl.28), Achim Müller (2:23:31 Std., Pl. 35), Harald Modro (2:24:33 Std., Pl. 38) und Andreas Adamski (2:25:27 Std., Pl. 42) bei.

 

Foto von Ingo Kutsche„Das war die härteste Strecke, die ich bisher in einem Wettkampf zu bewältigen hatte“, spielt Georg Potrebitsch auf die außergewöhnlich „hügelige“ Radstrecke und der Laufstrecke an, die auch einem Crosslauf Ehre gemacht hätte. Bei der Premiere des ICAN Germany in Nordhausen trug sich der Gladbecker als erster in die neu geschaffene Rennserie in die Siegerliste ein, die ihre Heimat eigentlich in Spanien hat. Wird Georg Potrebitsch zu einem Mitteldistanz-Experten? Nach dem guten Ergebnis zu Beginn der Saison auf Mallorca und dem Sieg in Ingolstadt sieht es fast so aus. Mit 3:57:44 Stunden, für den anspruchsvollen Kurs eine mehr als achtbare Zeit ließ er den dritten des Ironman Schweiz, Per Bittner, hinter sich. „Taktisch aufgegangen“, resümiert Potrebitsch seine Renneinteilung. Ihm war bewusst, dass er Bittner rechtzeitig „los werden“ musste, um ein genügend dickes Polster für die Laufstrecke zu bekommen. So zog er mit dem Nordhäuser Spitzenschwimmer Robert Nüßle, an seiner Seite auf und davon.

 SV 13er kommen zufrieden von der halben Ironman-Distanz aus Wiesbaden

Frank Wiedenhöfer - in Aktion bei den Europameisterschaften in WiesbadenMit durchwachsene Ergebnissen und persönlichen zufriedenen Ergebnissen kommen die fünf Gladbecker Triathleten des SV 13 von den Europameisterschaften aus Wiesbaden zurück. Samstagabend die Ernüchterung für die schwimmstarken 13er. Kein Neoprenverbot. In den letzten Tagen hatte sich der See wohl so stark abgekühlt, dass die Gummihaut erlaubt war. Vorteil für die Schwimmschwächeren, da der „Gummianzug“ für mächtigen Auftrieb sorgt. Frank Wiedenhöfer ließ sich schwimmerisch nicht beirren und kam in seiner Altersklasse 45-49 Jahren als Vierter nach 1,9 km aus dem Wasser. Ein hervorragendes Ergebnis, da er mit dieser Zeit nur vier Minuten hinter dem späteren Profi-Sieger lag. Auf dem hügeligen 90 km-Kurs mit einigen heftigen Anstiegen fiel er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,60 km/h auf den 10 Rang zurück. Der abschließende Halbmarathon war für Wiedenhöfer zwar in 1:35:23 Stunden erledigt, doch musste er noch zehn weitere Altersklassenteilnehmer an sich vorbei ziehen lassen. Der triathletische Feuerwehrmann war jedenfalls mit sich im Reinen: „Das Wetter war schön und ich bin mit meinen Leistungen bei der schweren Radstrecke einfach zufrieden. Sie war auch besser als in den Jahren zuvor.“

Die Stärken von Tina Gregorius liegen eindeutig beim Laufen. Nach einem 39. Platz nach dem Schwimmen, schob sie sich beim Radeln auf den 33. vor und haute mit einer 1:45:40 Stunden beim Halbmarathon einen raus. Der 25. Platz in der AK 35 -39 sprang nicht nur auf der Urkunde heraus, sondern sorgte auch nach 5:59:16 Stunden im Ziel auch für einen Jubelsprung bei Gregorius, die mit dieser Zeit unter der 6-Stunden-Schallmauer blieb.

Der Gladbecker Profi-Triathlet Georg Potrebitsch belegte bei der Challenge Amsterdam-Almere in den Niederlanden den zweiten Platz. Regen, Wind und Temperaturen um die 15 Grad verwandelten die Veranstaltung in eine Härteprüfung für alle Teilnehmer.

 

Regen, Wind und Temperaturen um die 15 Grad verwandelten die Challenge Amsterdam-Almere in eine Härteprüfung für alle teilnehmenden Triathleten. Dem Gladbecker Georg Potrebitsch spielten diese Bedingungen in die Karten. Er sicherte sich mit soliden Leistungen in allen Disziplinen den zweiten Platz.

 

Erfolgreicher Saisonabschluss für die Triathleten des SV Gladbeck 13: In Rheine und Hückeswagen sammelten die Teams noch einmal ordentlich Punkte und sorgten für das beste Jahr seit langem.

„Die beste Saison seit Jahren," resümiert Frank Reininghaus, Ligawart der Triathleten des SV Gladbeck 13, die jüngst beim Saisonfinale in Rheine noch einmal die Kurzdistanz über 500 Meter im Wasser, 20 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer per pedes hinter sich brachten. „Wir haben gerade bei den Senioren (ab der Altersklasse 35, d. Red.) mit dem sechsten Platz in der Gesamtwertung mächtig aufgeholt." Es sollte ein enger Wettkampf werden, im Wasser und auf dem Rad blieb das Feld weitestgehend zusammen. Erst auf der Laufstrecke trennte sich die Spreu vom Weizen.

 

 

Wiedenhöfer und Dallmeier auf dem Podest 

Wiedenhöfer auf Rad - Foto von André AbtmeyerRauschender Beifall und rauschender Regen begleite die Triathleten Frank Wiedenhöfer und Tim Dallmeier bis ins Ziel. Beide nahmen bei den deutschen Feuerwehrmeisterschaften im Triathlon in Ratingen teil. Der Sieger, Frank Wiedenhöfer: „Mit Hochwasser kennen wir uns ja aus, aber es machte nach den schnellen Abfahrten keinen Spaß in die Kurven zu fahren, in denen das Wasser stand.“ Der Bronzemedaillengewinner Tim Dallmeier ergänzt: „Kalt war es obendrein.  Am wärmsten war es in dem 26 Grad temperierten Wasser des Freibades.“ Ein hartes Stück Arbeit standen den Feuerwehrleuten auf der Kurzdistanz bei 12 Grad Außentemperatur bevor. Die Kurzdistanz, bestehend aus 1.000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen, hatte es in diesem Jahr in sich. Nichts war wie sonst. Der Wechselplatz war aufgeweicht, auf den Straßen herrschte teilweise „Aquaplaning“ und der Lauf durch den Park fand auf „schwerem  Geläuf“ statt. Insgesamt ließen sich die Gladbecker aber nicht beirren und steckten am besten die schwierigen äußeren Bedingungen weg.   

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