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Bundesfinale Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen der Jugend (DMS/J)

 

Nur zusammen ist man stark !!

Ihr Motto stellte die SG Gladbeck/Recklinghausen nach ihrem erfolgreichen Abschneiden auf Landesebene auch beim Bundesfinale unter Beweis.
Zwei Nachwuchsmannschaften, männlich C der Jahrgänge 2003/04 sowie weiblich D (Jg. 2005/06), stellten sich der sehr starken Konkurrenz in Hannover.

Die Jungen traten mit dem drittbesten Vorlaufergebnis von 22:32,82 an,

 

Lukas, Niko, Luca und Fynn

während die Mädchen mit der Qualifikationszeit von 23:16,06 als Vierte an den Start gingen.

Nora, Fiorina, Fiona, Ana, Nina, Alina, Laeticia, Anna, Sophie, Clara

Der Wettbewerb wurde in Staffelform geschwommen. Es mussten in der Reihenfolge 4x 100m Freistil, 4x100m Brust, 4 x 100m Rücken, 4 x 100m Schmetterling ( die jüngeren Mädchen 4 x 50m ) sowie abschließend die 4 x 100m Lagen bewältigt werden.
Ohne große Erwartungen gingen die 14 Aktiven neben ihren Betreuern im Stadionbad Hannover an den Start; aber was die jungen Aktiven dann vorlegten, war schon sensationell.
Die Mädchen begannen den Wettkampfreigen gleich als Sieger über die 4 x 100m Freistilstaffel. Sie dürfen sich also inoffizieller Deutscher Meister Freistil nennen! Fiorina Böhm, Alina Bongers, Nora Mion und Fiona Redemann konnten alle weiteren 11 Mitstreiter hinter sich lassen.

Auch Lukas Weßeler, Luca Mion, Fynn Redemann und Niko Frese sicherten sich in diesem Mannschaftswettbewerb in der Kraulstaffel Rang Eins!

Die anschließende Bruststaffel beendeten die Mädels auf dem dritten Platz, die Jungen kamen als dritte ins Ziel.
Zum Ende des 1. Abschnittes belegten beide Rückenstaffeln den zweiten Rang.

Der Zwischenstand nach diesem Abschnitt: Die Jungen lagen hier bereits hinter den Aktiven der Wasserfreunde Spandau Berlin auf dem Silberplatz; die Mädels belegten Platz 4 (hinter Dresden, Neukölln und der EWR Rheinhessen).

Am Sonntag ging es dann weiter mit der Schmetterlingsstaffel, die die Mädchen mit Platz 5 beendeten, gegenüber dem Drittplazierten fast 5 Sekunden gutmachten und damit vor der entscheidenden Lagenstaffel plötzlich auf Medaillenkurs lagen. In der letzten Staffel kamen die Mädels dann hinter den Athleten aus Dresden und Neukölln knapp als dritte ins Ziel.
Damit hatten es die jungen Mädchen geschafft, sich um fast 50 Sekunden gegenüber dem Landesfinale zu steigern. Ein toller und wirklich unerwarteter Erfolg, mit dem man im Vorfeld nun wahrlich nicht gerechnet hat und zu folgendem Endergebnis führte.
1. Dresdner SG in                        22:08,65
2. SG Neukölln in                        22:15,59
3. SG Gladbeck/Recklinghausen 22:25,52

Die 4 angereisten Jungen hatten vor den beiden letzten Staffeln am Sonntag zwar einen komfortablen Vorsprung auf Rang drei, rechneten sich aber in der Lagenstaffel noch einen Einzelsieg aus und wollten sich auch in Schmetterling keine Blöße geben.
Letztlich kamen sie, trotz einer Verbesserung um über 5 Sekunden gegenüber dem Landesentscheid, in der schwächeren Schmetterlingsstaffel auf einen 5. Rang.
In der abschließenden Lagenstaffel mussten sie nach 350 Metern den späteren Bundessieger ziehen lassen, belegten aber verdient den 2. Platz und ließen damit in der Endabrechnung den Drittplatzierten deutlich hinter sich.

Am Ende freuten sich die Jungs mit der Gesamtzeit von 22:14,85, was eine Steigerung von 18 Sekunden gegenüber dem Landesfinale bedeutete, auf den deutschen Vizemeister-Titel hinter den Wasserfreunden Spandau.
Ein phänomenales Ergebnis, wenn man bedenkt, dass manche Vereine mit bis zu 10 Schwimmern angetreten sind und unsere 4 Jungs jede Staffel schwimmen mussten.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Teams und ihre Trainer.

Bleibt noch zu erwähnen, dass sich in der Jugend C und D außer der SG Gladbeck/Recklinghausen kein anderer Verein aus NRW auf den Plätzen 1 – 3 platzieren konnte.
Dieses Ergebnis ist der Beweis der guten Nachwuchsarbeit, was nicht Wenigen aufgefallen sein dürfte.

Für die Mädchen gingen an den Start: Nora Mion, Fiorina Böhm, Fiona Redemann, Ana Pjankow, Nina Schreyer, Alina Bongers, Clara Jürgens, Anna Tielsch, Sophie Stollfuss und Laeticia Lissok
Die Jungen wurden vertreten durch: Fynn Redemann, Luca Mion, Niko Frese und Lukas Weßeler

Ein besonderer Dank gilt den Schwimmern der älteren Jahrgänge. Obwohl sie sich leider nicht für das Bundesfinale qualifizieren konnten, ließen sie es sich nicht nehmen, nach Hannover zu fahren, um ihre jüngeren Kameraden lautstark zu unterstützen.

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