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Raftingtour und Paulinas Geburtstag

Ein Erlebnisbericht von Lisa-Marie Stollfuss

Nicht alle „Rafter“ fanden Platz im großen Zelt.

Die erste Schwimm-Mannschaft hat am 3. September ihre Saisonabschlussfahrt gemacht. Unser Ziel war ein Campingplatz in Hattingen, auf dem wir die Nacht verbrachten.
Der Tag begann nicht etwa mit der Abfahrt, sondern um 10 Uhr mit einer schönen Trainings-Einheit – immerhin nur eineinhalb Stunden lang.
Um 12.15 Uhr starteten dann die Fahrgemeinschaften nach Hattingen. Nach knapp einer Stunde waren wir da und räumten erst mal unsere Sachen aus den Autos. Den komplizierten Zelt-Aufbau übernahmen unsere Eltern. Während dessen verspeisten wir auf der Wiese schon ein paar Stücke von Paulinas Geburtstags-Kuchen, was eigentlich erst für den nächsten Tag vorgesehen war.
Als das Zelt dann stand, wurde das Gepäck verstaut. Es stellte sich heraus, dass nicht alle Platz fanden, so dass zwei separate kleinere Zelte aufgebaut werden mussten.
Nach einer „Entspannungs-Phase“ brachen wir um 15 Uhr zum Rafting auf der Ruhr auf. Wir sind etwa zehn Minuten zum Startplatz gelaufen. Unsere Gruppe wurde in zwei Boote zu je zwölf Personen aufgeteilt.

Schiff ahoi – mit dem Boot wurde auf der Ruhr geraftet

Die erste Boots-Besatzung bildeten Timo, Yannick, Lukas, Tim, Nikolas, Deniz, Daniel, Niko, Mert, Tim, Majelle und Antonia. Im zweiten Boot saßen Paulina, Leonie, Annika, Anna-Chiara, Anna, Fabienne, Jessica, Hannah, Laurie, Alexander, Adrian und Lisa.
Dank der professionellen Begleitung gab es fast keine Probleme, die Boote unter Kontrolle zu halten.

Das Boot mit fast allen Jungen startete als erstes und fuhr stets voran. Die Stimmung war bestens und wir kamen eigentlich ganz gut voran. Wir fuhren an mehreren Party-Booten vorbei und haben die Insassen mit unserer „genialen“ Wasserpistole nass gemacht.
Einige der Spritz-Opfer waren nicht gerade begeistert, doch andere machten einfach mit und von einem Boot bekamen wir sogar einen ganzen Teller mit leckeren warmen Würstchen. Wir hatten auch Spaß daran, uns gegenseitig mit der Wasserpistole nass zu machen.
Eigentlich herrschte Schwimm-Verbot in der Ruhr, aber uns wurde gesagt, dass es einige Stellen gibt, an denen man „aus Versehen“ mal ins Wasser fallen könnte. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen und einige sind sogar 500 Meter und mehr in der Ruhr geschwommen. Einer von uns hat sich mit Erfolg dagegen gewehrt, ins Wasser geworfen zu werden, doch bewahrte ihn das nicht davor, mit der Wasserpistole nass gemacht zu werden.
Nach zwei Stunden erreichten wir das Ziel. Nachdem sich alle umgezogen hatten und wieder trocken waren, ging es zum Bahnhof und von dort 10 Minuten mit dem Zug weiter. Der Rest des Weges wurde wieder zu Fuß absolviert, und nach einer Viertelstunde war der Campingplatz erreicht.
Nach der Tour waren alle hungrig, und daher wurde schnell der Grill angeworfen. Anschließend gab es einen entspannten Abend für den Nikolas und Yannick die Musik zusammen gestellt hatten. Dann wurden die Süßigkeiten herausgeholt und die ersten Kerzen angezündet.
Einige sind dann noch ein wenig auf dem Campingplatz herum gelaufen und haben es sich am Wasser gemütlich gemacht. Allerdings wurde man nach 10 Minuten sofort als vermisst gemeldet. Laurie, die die Verantwortung hatte, hat dann sofort angerufen oder eine WhatsApp-Nachricht an die „Vermissten" geschickt, dass sie zurück kommen sollen.
An der Ruhr konnte man sich gut hinsetzen, entspannen und reden. Die einzigen Störenfriede bildeten die Wasserratten, die an unseren Füßen vorbei ins Wasser gerannt sind. Die meisten saßen den ganzen Abend vor unserem Zelt und haben sich unterhalten. Es war eine sehr entspannte Atmosphäre, und jeder hat sich mit jedem verstanden.
Um 22 Uhr gab es ein kleines Feuerwerk als schöne Überraschung, auch wenn es für Paulinas Geburtstag zwei Stunden zu früh war. In den haben wir dann hinein gefeiert, die letzten zehn Sekunden herunter gezählt und um Punkt 24 Uhr ein schönes Ständchen für Paulina gesungen. Sie hat von uns einen schönen Kuchen bekommen und dazu dann noch eine Tasse mit Süßem.
Die Runde hat sich danach wieder aufgelöst, und um 2 Uhr trafen die letzten Nachtschwärmer wieder ein. Einige haben dann ihre Matratzen aus dem Zelt herausgeholt und sich auf die Wiese unter freiem Himmel gelegt. Zu dieser Zeit haben die meisten schon geschlafen, aber die Draußen hatten ihren Spaß – bis es dann um 4.30 Uhr zu regnen begann. Dann mussten alle mit ihren Matratzen ins Zelt zurück. So gegen 7 Uhr sind dann die Letzten eingeschlafen, und schon um 8 Uhr waren dann alle wieder wach.
Zum Frühstück gab es Brötchen mit Nutella und Marmelade sowie noch ein paar Stücke Kuchen. Dann wurden die Zelte abgebaut. Die meisten Sachen waren nass vom Regen, aber das hat niemanden gestört.
Insgesamt war es ein lustiger und toller Ausflug und jedem hat es Spaß gemacht.

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