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Gladbecker Masters mischen die Karten neu

Gladbecker Masters mischen die Karten neu

07.10.2014 | 19:05 Uhr

Gladbecker Masters mischen die Karten neu
Sollten sich die SV 13-Masters für das DMS-Finale qualifizieren, bleiben ihnen Übernachtungen in teuren Hotels erspart: Der Endkampf steigt in Gelsenkirchen.Foto: privat

Gladbeck.   Die Masters des SV Gladbeck 13 stehen vor der Qualifikation für das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Der Austragungsort ist gleich um die Ecke.

 

SV-13 Masters holen 3. Platz bei der Landesausscheidung

Im letzten Jahr nahmen die Masterschwimmer des SV 13 nach 8 Jahren Pause erstmals wieder an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften teil. Bei den Landesausscheidungen belegten sie einen guten 4. Platz und qualifizierten sich als elftbeste Mannschaft Deutschlands für das Finale in Berlin. Dort verzichteten die Gladbecker aber auf eine Teilnahme, weil das heimische Freibad wegen Sanierungsarbeiten 5 Wochen nicht zum Training genutzt werden konnte. In diesem Jahr werden die Karten neu gemischt. Der Austragungsort für den Endkampf der besten deutschen Mannschaften wird in diesem Jahr am 8. November Gelsenkirchen sein und das ist das eigentliche erklärte Ziel der Gladbecker. Doch zunächst einmal gilt es, sich zu qualifizieren und da sieht es gar nicht so schlecht aus. Der SV 13 konnte seinen Punktestand aus dem Vorjahr leicht steigern und errang mit 18.392 Zählern als einzige lupenreine Vereinsmannschaft (alle anderen Spitzenvereine setzen sich aus Startgemeinschaften jeweils mehrerer Vereine zusammen) hinter der SG Mülheim und der SG Dortmund einen dritten Platz bei der Wertung als Landesmeisterschaft. Selbst Großvereine wie die SG Essen, die mit 2 Mannschaften antrat, konnten die Gladbecker hinter sich lassen. Nun muss noch ein paar Tage abgewartet werden, da noch nicht alle Bundesländer ihre Ausscheidungen abgeschlossen haben.

Überragender Schwimmer dieser Meisterschaft (nicht nur aus Gladbecker Sicht) war einmal mehr Helmut Richter. Er ging in der Altersklasse 75 an den Start und lieferte mit Abstand die höchsten Punkte ab. Über 100 m Freistil überraschte er mit einem neuen Deutschen Altersklassenrekord und schlug nach 1:11,15 Min. (1.040 Punkte) an. Dies wäre gleichzeitig auch ein neuer Europarekord gewesen. Dazu hätte er aber angekündigt werden müssen, um zwecks späterer Anerkennung zwei zusätzliche Kontroll-Zeitnehmer hinzuzuziehen. Weitere Highlights lieferte er über 50 m Rücken (0:37,93 Min., 1137 P.) und 50 m Schmetterling (0:35,29 Min., 1169 P.) ab. Punktemäßig am nächsten kam ihm Peter Kauch (AK 55) der die 200 Freistil in 2:19,58 Min. (864 P.) und die 100 m Lagen in 1:13,34 Min. (838 P.) absolvierte. Frank Gomoll (AK50) steuerte über 400 m Freistil (4:41,93 Min.) 793 Punkte bei . Dieter Späker (AK45) schaffte es über 200 m Lagen in 2:28,24 Min. auf 782 Punkte. Einen guten Einstand in der DMS-Mannschaft gaben auch die Neuzugänge bei den Damen. Katrin Kristan (AK20) schwamm über 100 m Freistil 1:03,88 Min. und kam damit auf 743 Punkte. Sarah Rentmeister (AK 25) überzeugte auf den Freistilstrecken und schwamm über 200 Meter 2:19,48 Min. (738 P.) und über 400 m 4:56,15 Min. (739 P.). Über 700 Punkte erreichten auch Mark Siebert (AK 45) mit seinen Zeiten von 2:42,55 Min. über 200 m Brust und 1:13,48 Min. über 100 m Brust sowie Andreas Kaptur (AK40) mit 1:12,42 Min. über 100 m Brust. Komplettiert wurde die starke Mannschaftsleistung durch die guten Ergebnisse von Iris Kipar-Wirgs (50 m Brust), Bernd Bienek (100 m Rücken, 200 m Lagen), Heiko Venohr (100 m Rücken), Günter Uhlich (800 m Freistil) und Gabriele König (200 m Rücken).



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