Swim & Run zum Saisonabschluss: ein lockerer Ausklang beim SV Gladbeck 13
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Swim & Run zum Saisonabschluss: ein lockerer Ausklang beim SV Gladbeck 13

Es gibt schönere Arten, eine Saison zu beenden, als mit verbissenem Wettkampf. Das haben die Triathletinnen und Triathleten des SV Gladbeck 13 eindrucksvoll bewiesen. Bei bestem Wetter trafen sie sich zum Saisonabschluss zu einem Swim & Run, bei dem eines im Vordergrund stand: der Spaß.

Der Schauplatz hätte heimischer kaum sein können. Gestartet wurde im Freibad mit 300 Metern im Becken, ehe es tropfnass und mit fliegendem Wechsel rüber ins Stadion ging. Rein in die Laufschuhe (oder auch nicht) und drei Runden à 400 Meter über die Bahn. Dann das Ganze rückwärts: Schuhe aus, Brille auf, zurück ins Wasser für die nächsten 200 Meter. Schwimmen, laufen, schwimmen, laufen – immer im Wechsel, bis alle nach gut 45 Minuten durch waren.

Zwischen Beckenrand und Laufbahn blieb viel Raum für das, was den Abend ausmachte: gegenseitiges Anfeuern, das eine oder andere Grinsen beim hektischen Schuhwechsel und jede Menge gute Laune. Dass dabei nicht die Bestzeit zählte, sah man den Gesichtern im Ziel an.

Den geselligen Ausklang feierten die Aktiven gemeinsam mit den zahlreichen Zuschauern im Vereinsheim – bei Grillwurst und einem kühlen Bier. Ein rundum schöner Saisonabschluss.

Acht SV-13-Aktive bei der Ironman 70.3-WM in Nizza
fatherofsa/Pixabay
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Acht SV-13-Aktive bei der Ironman 70.3-WM in Nizza

Großes Ziel zum Saisonabschluss: Gleich acht Athletinnen und Athleten des SV Gladbeck 13 starten am kommenden Wochenende bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza. Bei dem WM-Event treten mehr als 6.500 Aktive aus 130 Ländern an – 3.000 Frauen gehen am Samstag an den Start, 3.500 Männer am Sonntag. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren, die Jüngsten sind 18, die Ältesten 82 Jahre alt. Mittendrin: acht Gladbeckerinnen und Gladbecker, die sich diesen Startplatz über die Saison hart erarbeitet haben.

Die Strecke an der Côte d'Azur gilt als eine der anspruchsvollsten im Kalender. Nach dem 1,9 Kilometer langen Schwimmen im Mittelmeer folgt eine Radstrecke, die es in sich hat: Rund 1.200 Höhenmeter gilt es auf den 90 Kilometern zu bewältigen, fast alle davon in der ersten Hälfte – Kernstück ist der lange Anstieg zum Col de Vence mit Rampen von über zehn Prozent. Erst danach flacht der Kurs ab und führt über eine technische Abfahrt zurück nach Nizza. Den Abschluss bildet ein flacher, aber schattenloser Halbmarathon entlang der berühmten Promenade des Anglais.

Ein ganz besonderer Starter im Gladbecker Aufgebot ist Björn Maas, der als Paraathlet an den Start geht. Für ihn ist Nizza ein emotionaler Karrierehöhepunkt: „Ein Finish wäre noch mal etwas ganz Besonderes zum Ende einer Karriere. Um mehr geht es nicht. Ich habe mehr gewonnen und erlebt, als mir eigentlich zusteht.“ Und die große Frage, die für ihn über dem Rennen steht, formuliert er selbst: „Was kommt danach?“

Am erfahrensten im WM-Geschäft ist Frank Wiedenhöfer: Für ihn ist es bereits die vierte Teilnahme an einer 70.3-WM nach Zell am See (2015), Nizza (2019) und Marbella (2025). Seinen Startplatz sicherte er sich 2025 in Duisburg. „Nach einer guten Saison möchte ich zum Abschluss noch einmal einen guten Wettkampf machen. Ich gebe alles und schaue dann, welche Platzierung dabei herauskommt. Das Niveau in den Altersklassen ist schon verdammt hoch – ist ja auch eine WM!"

Ebenfalls WM-erfahren ist Pia Opitz, die sich im Vorjahr in Zell am See qualifizierte. In Marbella belegte sie zuletzt Rang 44 ihrer Altersklasse – in Nizza will sie deutlich weiter nach vorne. „Es erwartet uns eine anspruchsvolle Strecke, ein geiles Event mit Mega-Stimmung am Streckenrand und große Konkurrenz. Ich möchte meine bestmögliche Leistung zeigen – und wofür es am Ende reicht, lasse ich auf mich zukommen.“

Auch Sabine Schön kennt die große WM-Bühne bereits, 2019 war sie in Nizza dabei. Ihren Startplatz für dieses Jahr holte sie sich 2025 in Luxemburg – als Erste ihrer Altersklasse. Für Nizza hat sie sich vor allem eines vorgenommen: „Spaß haben, einen guten Wettkampf zeigen und die Atmosphäre genießen. Ich finde es richtig cool, dass wir mit so vielen Leuten vom SV Gladbeck qualifiziert sind, und freue mich, teilnehmen zu dürfen.“

Mit einer klaren Marschroute reist Jutta Börmann an, die sich bereits im Juli 2025 beim Ironman Luxemburg qualifizierte. Nach mehrmonatiger, unfallbedingter Verletzungspause geht sie das Rennen mit Bedacht an: „Beim Schwimmen nicht unnötig Körner verschenken, auf der anspruchsvollen Radstrecke ruhig angehen und beim Halbmarathon darauf setzen, dass Atmosphäre und Publikum die fehlenden Trainingskilometer etwas kompensieren.“ Ihr Ziel bringt sie charmant auf den Punkt: ein „finish with a smile“.

Komplettiert wird das Gladbecker WM-Aufgebot von Giuseppe Zuddas, Birgit Zuddas und Nils Wieduwildt, die ebenfalls in Nizza an den Start gehen.

Acht WM-Teilnehmende – das ist für den SV Gladbeck 13 ein starkes Ausrufezeichen und ein schöner Beleg für die Entwicklung im Verein. Die heiße Phase der Saison findet damit ihren krönenden Abschluss an der Côte d'Azur.

Übertragung: Beide Rennen laufen im kostenlosen Livestream der Sportschau, jeweils ab 6:55 Uhr:

Frauenrennen, Samstag (12.9.): [HIER KLICKEN]
Männerrennen, Sonntag (13.9.): [HIER KLICKEN]

Ein Hinweis: Der Fokus der Übertragung liegt auf dem Profifeld. Unsere SV-13-Aktiven gehen als Altersklassen-Starterinnen und -Starter in den weiteren Startwellen ins Rennen und sind im Stream höchstens am Rande zu sehen. Wer „unsere“ Athletinnen und Athleten live mitverfolgen möchte, nutzt dafür am besten die kostenlose App „Ironman Tracker“ – einfach den Namen eingeben.

Tagessieg zum Saisonfinale: SV Gladbeck 13 wird Liga-Dritter
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Tagessieg zum Saisonfinale: SV Gladbeck 13 wird Liga-Dritter

Mit einem Paukenschlag hat sich die Triathlon-Ligamannschaft des SV Gladbeck 13 aus der Saison verabschiedet: Beim letzten von vier Ligarennen am Sonntag (30. August) holte die Mannschaft den Tagessieg und damit die maximale Punktzahl. Für den erhofften Aufstieg reichte es am Ende dennoch nicht. In der Saisonwertung belegt der SV 13 den dritten Platz.

Die Ausgangslage vor dem Finale war knifflig. Nach drei von vier Rennen lag Gladbeck mit sechs Punkten Rückstand auf die punktgleiche Konkurrenz von SuS Darme und Tri Team Steinfurt auf Rang drei – bei zwei Aufstiegsplätzen. „Das ist ohne einen Ausfall bei den Mitbewerbern nicht aufzuholen, aber uns war klar: Wir wollen alles versuchen, um unsere Chancen zu wahren", berichtet Bernhard Deiß.

Also schickte der SV 13 seine Bestbesetzung ins Rennen: Liganeuling Nils Wieduwildt nur zwei Wochen vor der 70.3-Weltmeisterschaft, Ben Plaumann nach seinem furiosen Einstieg beim vorherigen Rennen in Sassenberg, Christopher Drath in seinem erst zweiten Saisonrennen nach Sturz und Verletzungspause sowie Bernhard Deiß – nur eine Woche nach seinem Gesamtsieg über 10 Kilometer beim heimischen Sparkassenlauf.

Und das Team lieferte: Nils Wieduwildt gewann den Gesamteinlauf, zwei weitere Top-5-Plätze gingen ebenfalls an den SV 13. Damit war der Tagessieg und die maximale Punktausbeute gesichert. Weil aber auch Darme und Steinfurt als Tageszweiter und -dritter gewohnt stark ablieferten, blieb es in der Gesamtwertung beim dritten Rang. „Damit ist der Aufstiegstraum knapp geplatzt, aber wir werden nächstes Jahr wieder angreifen", so Deiß.

Eine Wertung aber gewannen die Gladbecker – wie schon die ganze Saison über: „Die Supportcrew aus Gladbeck ist die beste, lauteste und motivierendste!", freut sich Deiß. Und diese Crew ist weit mehr als lautstarke Unterstützung: Sie ist zugleich Materialbeschaffer, Busfahrer, Mechaniker und Verpfleger in einem.

Trainer Ludger Roling zog ein zufriedenes Saisonfazit. „Nur mit vier Athleten funktioniert es nicht. Wir haben in dieser Saison sieben, teils acht Athleten eingesetzt, denn verletzungsbedingte Ausfälle oder Terminüberschneidungen sind eher die Regel", erklärt Roling. Wie belastbar sein Kader ist, zeigte gerade das Finale: Christopher Draths Rad hatte beim Sturz im vorangegangenen Ligarennen so großen Schaden genommen, dass er auf ein altes Triathlonrad ausweichen musste. „Nimmt man die gesamte Saison ins Auge, waren die Gladbecker – egal wie sie aufgestellt waren – immer für Plätze unter den ersten Dreien gut. Das zeugt von einer guten Reserve im Team", so Roling.

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