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Mit drei Trainingseinheiten pro Woche zum ELE-Triathlon

„Nach dem Erfolg in 2015 bleibt uns gar nichts anderes über, das Rookie-Programm 2016 erneut aufzulegen“, spricht Giuseppe Zuddas, Vorsitzender der SV13-Triathleten, aus, was auch die Trainer und Helfer um Rookie-Projekleiter Udo Fischer schon dachten!

„Dafür hat uns die Vorbereitung mit den Rookies viel zu viel Spaß gemacht, als das wir darauf verzichten wollen“, ergänzt Jörg Fliß, zuständig für die Laufeinheiten und Radbegleiter. Also in die Hände gespuckt und mit der Organisation des 2016er Programms beginnen. Gibt es Änderungen zum letzten Jahr, um die Triathlon-Anfänger auf ihren ersten Triathlon vorzubereiten? „Das Programm hat sich 2015 bewährt. Wir mussten im letzten Jahr allerdings sehr spontan Änderungen im Ablauf vornehmen, weil wir nicht mit einer solchen Leistungsbreite gerechnet haben. In diesem Jahr sind wir besser vorbereiten und brauchen nicht improvisieren“, resümiert Udo Fischer. Was bedeutet dies konkret? „Der gesundheitliche Schwerpunkt wird weiter verstärkt. Im letzten Jahr kamen die Vorträge und Einheiten mit Julian Roling, einen Physiotherapeuten, der auch aktiver Triathlet ist, echt gut an. Er wird sich für uns mehr Zeit nehmen und auch individuelle Ratschläge in der einen oder anderen Trainingseinheit geben.“ Ein besonderer Clou ist das Engagement von Georg Potrebitsch, dem Ex-Profi. Der Deutsche Meister über die Langdistanz 2011 und Vierter bei den Europameisterschaften in dem selben Jahr hat mit seiner Firma Kann-Sport.de zugesagt und wird sich hauptsächlich um die Grundsätze der Radeinstellung und Sitzposition kümmern: „Mir tut es manchmal weh zu sehen, wie man sich auf und mit dem Rad foltert, weil das Rad nicht richtig eingestellt ist. Viele klagen daher über Rücken-, Knie- oder Nackenbeschwerden bei längeren Ausfahrten. Das muss nicht sein“, betont Potrebitsch und verweist darauf, dass hier schnell Abhilfe geschaffen werden kann. Bei seinen Radausfahrten sieht er häufig ambitionierte Hobbysportler, die mit einer kraftraubenden Trittfrequenz und falscher Sitzhaltung auf dem Rad sitzen, der Laufstil träge und schwer wirkt und das Laufen wie richtige Arbeit aussieht und das Schwimmen kein dahingleiten, sondern das Schwimmen eher ein Kampf gegen das Wasser ist, statt durch das Wasser schwerelos zu gleiten. Die Folgen des gutgemeinten Sports, der falsch ausgeübt wird, können gesundheitliche Beeinträchtigungen bewirken. „Wir gehen den Weg von der richtigen Technik und der Koordination hin über die Ausdauer und vielleicht zur Schnelligkeit“, sind sich der Ex-Profi und der Projektleiter einig.

Bereit fr das Projekt Potrebitsch und Fischer

An welchen altbewährten Dingen wird festgehalten? „Vorweg gesagt sind wir froh, dass uns die Unterstützer wie die ELE und die AOK auch 2016 die Treue halten. Dies hilft uns, die Kosten annehmbar zu halten.“ Das Gesamtpaket kann sich sehen lassen. Drei Trainingseinheiten (schwimmen, laufen, radfahren) in der Woche, ein Probetriathlon, Tipps, Unterstützung und Beratung durch einen Ex-Profi und einem Physiotherapeuten, Trainingsleitung durch Trainer und erfahrene Triathleten, Verkehrsrecht fürs Radfahren, Erste-Hilfe und Reparatur-Workshop fürs Rad, Trainingskarte für das Freibad und so weiter. „Da sind 149 Euro nicht zu viel Geld. Außerdem arbeiten alle zehn Trainer und Georg ehrenamtlich in dem Projekt mit“, wirbt Fischer für die Aktion. Am 27.01.2016, 20:00 Uhr, findet ein Info-Abend zu dem Projekt 2016 statt: „Die Katze im Sack braucht man nicht kaufen. Wir möchten schon unser Programm vorstellen und Fragen beantworten, danach sollen sich die Interessierten entscheiden.“ Richtig los geht es dann am 15.02. mit der ersten Schwimmeinheit für die Kraulschwimmanfänger. „Wir werden die Gruppen nach Leistungsstärke beim Schwimmen und Radfahren einteilen. Das hat sich bewährt. So liegt zum Beispiel montags der Schwerpunkt auf das Kraulschwimmenlernen und samstags auf die Verfeinerung und Ausbau der Technik und Ausdauer.“

Was sagen eigentlich die ehemaligen Triathlonanfänger? „Fragt sie selbst, ein großer Teil kommt nun regelmäßig zu den „normalen“ Trainingszeiten. Für uns als Verein ein richtiger Gewinn, nicht nur an Mitgliedern“, so Giuseppe Zuddas. Und wie kamen die Rookies 2015 zu dem Projekt? „Einige wollten es sich mal beweisen, einen Triathlon zu packen, einigen reichte der Sport, den sie bis dahin betrieben haben nicht mehr aus, andere wollten einfach was Neues probieren, und einer wollte eigentlich seine Frau zu dem Programm anmelden und blieb dann selber hängen“, schmunzelt Udo Fischer. „Naja, uns ist die Motivation auch egal, Hauptsache man ist mit Spaß dabei.“

Welche Motivation hat die AOK, das Projekt zu begleiten? Tim Weiß, Abteilungsleiter der AOK und dort für die Gesundheitsangebote zuständig, begründet, warum die AOK als Kooperationspartner wieder zur Verfügung steht: „Wir begrüßen die Methodik, mit der hier gesund an den sportlichen Dreikampf herangeführt wird. Hier wird viel Wert auf eine ausgereifte Schwimm-/Lauf- und Radtechnik gelegt, um Verletzungen zu vermeiden, die dann die Saison unplanmäßig verkürzt und den Bewegungsgenuss nimmt.“

Höhepunkt wird der ELE-Triathlon sein, an dem die „Rookies“ spätestens ihr Debüt geben werden.

Interessenten sollen sich vorab per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für den 27.01.2016 anmelden, „damit wir besser kalkulieren können“, so Udo Fischer.

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