SV Gladbeck 13 e.V.

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Schwerbrandverletzte Kinder profitieren von dem Heiligabend-Morgenlauf beim SV13er

Heilgabend-Morgenläufer in WittringenZum elften Mal fand der Heiligabend-Morgenlauf, eine Initiative des SV13er Triathleten Frank Wiedenhöfer, statt. Ca. 50 SV13er-Vereinskameraden und Freunde nahmen an dem Spendenlauf über die 21,1 und 11 km Strecken teil, um für den Verein „Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ einen Erlös in Höhe von stolzen 580 Euro einzuspielen. „Ein Trainingslauf war es jetzt nicht. Es liegt immer etwas Weihnachtliches in der Luft, wenn wir laufen und uns nachher zum heißen Apfeltee und Gebäck treffen“, spürt Frank Wiedenhöfer die Stimmung. „Inzwischen ein besonderes und schönes Ritual, Heiligabend zu laufen und gleichzeitig was Gutes zu tun“, meint Mario Lobert, ein Teilnehmer, zu der Spendenaktion. Der Erhalt der Fitness spielte dabei eine untergeordnete Rolle. Alle Leistungs- und Altersklassen waren an dem „Start“. Es ging ja auch nicht darum, besonders schnell zu sein, sondern mitzumachen. So nahmen neben den Cracks wie Frank Wiedenhöfer und Sabine Schön auch viele Breitensportler die willkommene Gelegenheit wahr, im moderaten Sechs-Minuten-Tempo (pro Kilometer) – gerne auch langsamer - auf Vorrat Speck für die Feiertage abzubauen. Guiseppe Zuddas, ein weiterer Teilnehmer und stellv. Abteilungsleiter der SV13-Triathleten: „Ich habe die Gelegenheit mit vielen genutzt einfach zu reden. Es kannten sich ja nicht alle und es war eine interessante laufende Gesprächsrunde.“

Frank Wiedenhöfer der dieses Spendenevent mit seinen Helfern zum elften Mal durchführte, zeigte sich von der Teilnahme begeistert. „580 Euro muss man erst einmal zusammen bekommen. Mit dem Geld können wieder einige schwerbrandverletzte Kinder mehr ein wenig glücklicher gemacht werden.“ Inzwischen ist die Veranstaltung auf ca. 50 Läufern und einigen „Fans“ angewachsen.  Daher war es in diesem Jahr notwendig, die Örtlichkeit zu wechseln: „Unsere Wohnung, die bisher herhalten musste, war nun an Kapazitätsgrenzen gelangt. Umzug war nötig“, erklärt der Feuerwehrmann Wiedenhöfer den Ortswechsel. Auf die Frage, warum er und seine Lebensgefährtin Ursula Lauf die Aktion nicht im Vorfeld groß ankündigen meine beide mit einem Lächeln: „Dann haben einige von uns keinen Heilig Abend mehr, aber ergänzende Spenden sind herzlich willkommen.“ Im Verlauf des Gespräches stellt sich doch heraus, dass Freunde und Bekannte jederzeit willkommen sind. Irgendwie passt das dann wieder so richtig zu Weihnachten.

Das  „Startgeld“ betrug übrigens einen halben Euro für jeden gelaufenen Kilometer. Darin waren Verpflegungsmöglichkeiten während und nach dem Lauf inclusive.

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