SV Gladbeck 13 e.V.

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„Irgendwann musste die Pechsträhne mal reißen.“ Potrebitsch liefert

Podiumsplatz auf der Langdistanz in Valencia/Spanien

Potrebitsch im WasserGeorg Potrebitsch, SV13er Profi-Triathlet, der für das Power-Horse-Team startet, kann es noch. Nach einigen „schwierigen Rennen“ belegte der Gladbecker im sonnigen Valencia nach 226 km zu Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen den den dritten Platz beim ICAN Valencia.

Das „Sch….“-Wort vermied Georg Potrebitsch, als er vor dem ICAN Valencia von seinem vorletzten Auftritt bei der Challenge Almere/Niederlanden (Europameisterschaften). Großartige Ausreden gab es auch nicht. „Die Strecke war prima. Ich feierte dort meine ersten, schönsten und größten Erfolge, es war eine super Stimmung. Es lag an mir.“ In den Jahren zuvor war in Almere immer ein Podestplatz drin und dann, „wieder vorzeitig ausgeschieden. Es stinkt mir.“ Nun wollte sich der Gladbecker nicht mit einer „DNF“ (nicht ins Ziel gekommen) 2014 von der Bildfläche verabschieden und nahm die Gelegenheit nach einem guten zweiwöchigen Trainingscamp auf Mallorca und einer ausgeprägten Ruhensphase gerne wahr, in Valencia über die Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1km Laufen) zu starten. „Ich fühle mich recht gut und ich bin fit“, sah sich der SV13er wie üblich optimistisch und leistungsfähig. Doch dieses Mal folgte eine insgesamt tolle Leistung. Mit drei Sekunden auf den Führenden kam Potrebisch nach knapp 4 km aus dem Wasser, stieg auf sein Rad und baute sofort einen komfortablen Vorsprung auf der flachen aber windigen Strecke aus. „Keine Chance den Lutschern bieten“, war seine Devise, denn er wusste, dass er in seiner schwächeren Disziplin, dem Marathon, nicht gegenhalten könnte. Zu stark wäre dort die deutsche und spanische Konkurrenz. Teilweise wuchs sein Vorsprung auf 12 Minuten auf den Topläufer Peter Seidel aus Nordhausen und Ivan Tejero an. Auf der der Laufstrecke wuchs der Vorsprung auf der ersten Runde für Potrebitsch noch auf 14 Minuten an. Doch das „Gespann“ Seidel/Tejero (sie bestritten das Rennen ab der dritten Radrunde fast gemeinsam) holte immer weiter auf und kassierten die vor ihnen liegenden Läufer ein. Bis zur vorletzten Laufrunde konnte „Little Georg“, wie der 1,94 Meter Hüne auch gerne genannt wird, seinen Vorsprung tapfer verteidigen, bevor er Seidel und Tejero auf der letzten Runde entkräftet den Vortritt lassen musste. Nicht nur eine Langdistanz beendet, sondern Bronze gewonnen. Potrebitsch kennt wohl nur „alles oder nichts“. Die Zeiten zeugen von einem Triathlon (Seidel 08:33:29 Stunden, Tejero 08:39:03, Potrebitsch 08:40:07 Stunden), bei dem der Marathon das schwierigste Teilstück war. Kein Wunder, bei Temperaturen von über 30 Grad. 

Little Georg 2014 training für ICAN

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