SV Gladbeck 13 e.V.

Schwimmen und mehr

„Irgendwann muss die Pechsträhne mal reißen.“ Potrebitsch liefert „nur“ 207 km im Wasser, auf dem Rad und auf der Laufstrecke ab

Georg PotrebitschDas „Sch….“-Wort vermeidet Georg Potrebitsch, wenn er von seinem letzten Auftritt bei der Challenge Almere spricht. Großartige Ausreden gibt es auch nicht zu dem vorzeitigen Ausscheiden bei den Europameisterschaften über die Langdistanz in den Niederlanden (Almere/Amsterdam). „Mir gefällt dort die Strecke. Hier feierte ich meine ersten, schönsten und größten Erfolge. Es war wie in den Jahren zuvor eine super Stimmung. Es lag an mir.“ In den Jahren zuvor war immer ein Podestplatz, meist der Sieg drin. „Ich fühlte mich die Woche vor dem Wettkampf fit und hatte das Gefühl, mich von einem Infekt völlig erholt zu haben, doch vermutlich waren die zehn Tage Erkrankung und eine Antibiotika-Behandlung einfach zu viel und die Zeit vor dem Wettkampf hat nicht gereicht, um ausreichend fit zu werden", findet der SV13er-Profi, der für den Power-Horse-Rennstall an den Start geht, doch irgendwie keine plausible Erklärung, denn dieser Ausstieg war nicht der erste in dieser Saison. „In dieser Saison ist einfach der Wurm drin. Die Trainingswerte stimmen alle“, dies unterstrich Georg wieder einmal beim Radfahren. Dort hing er dem späteren Europameister direkt im Nacken. Auch auf der ungeliebteren Laufstrecke konnte er lange Zeit einen dritten Rang halten. Zur Halbmarathondistanz baute der Gladbecker allerdings zunehmend ab und brach den Wettkampf 19 km vor dem Ziel ab. 

Aktuelle Seite: Home News „Irgendwann muss die Pechsträhne mal reißen.“ Potrebitsch liefert „nur“ 207 km im Wasser, auf dem Rad und auf der Laufstrecke ab