SV Gladbeck 13 e.V.

Schwimmen und mehr

Frank Wiedenhöfer zum sechsten mal Feuerwehrlandesmeister

Sabine Schön Zweite der Damengesamtwertung

Das Gelsenkirchener Feuerwehrteam mit den SV13er Jörg Fliss (1. vl), Frank Wiedenhöfer (2. vr) und Semy Harrathi (1.vr) In Krefeld im Rahmen des 27. Bayer-Triathlons wurden unter anderem die Landesmeisterschaften der Berufsfeuerwehrmänner im Triathlon über die Sprintdistanz ausgerichtet. Auf einem guten sportlichen und organisatorischen Niveau fand der Wettkampf für die Brandschützer über die 500m Schwimmen (im Elfrather See), 20 km Rad (über einen abgesperrten Autobahnzubringer) und den abschließendem 5 km Lauf am Ufer des Sees statt. Zwar starteten „nur“ 27 Berufsfeuerwehrmänner und zwei Berufsfeuerwehrfrauen aus ganz NRW, aber die „hatten es drauf“. In der Sprintwertung, der Wertung der Deutschen Triathlon Union, wären die ersten drei Feuerwehrmänner - jeder für sich - unter die ersten drei gekommen. Noch krasser war der Unterschied zu den ambitionierten Amateuren des Volkslaufes. Hier hätte jeder der ersten acht Brandexperten mindestens eine Bronzemedaille geholt. Soweit zu der Leistungsdichte der fixen Feuerwehrmänner. In diesem beschriebenen starken Feld siegte der für die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen und für den SV13 startende Frank Wiedenhöfer. Insgesamt war dies der vierte Titel in Folge nach den Jahren 2011, 2012 und 2013 und zum insgesamt sechsten Mal seit 2006. „Allerdings werden die Abstände immer kürzer“, bemerkt der mittlerweile 48 jährige Triathlet aus Buer, der sich nicht auf ein Duell mit seinen Mitstreitern auf der Laufstrecke einlassen wollte. So holte er schon beim Schwimmen und Radfahren etwas Zeit heraus. Beim Schwimmen ging es sehr eng zu, aber es reichte zu einem Vorsprung von 20 Sekunden. Trotz einer starken Radleistung verlor er gegenüber seiner Konkurrenz sein Polster um 11 Sekunden. Unplanmäßig konnte Wiedenhöfer auf der 5 km Laufstrecke den Vorsprung auf 21 sec ausbauen. „Da hat Uwe (Bandmann aus Essen, Gesamtwertung Dritter) wohl zu viel Körner auf der Radstrecke gelassen“, vermutet der Gelsenkirchener Feuerwehrmann. Letztlich konnte er auch Michael Hauser (Feuerwehr Köln, Gesamtwertung Zweiter) auf Distanz halten, der noch einmal herankam.

 

Zum ersten Mal wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen in der Mannschaftswertung berücksichtigt, da sie genügend Starter für den Wettkampf fand. Gewertet wurden hierfür die drei Schnellsten jeder Feuerwehr. Für die Gelsenkirchener waren das Frank Wiedenhöfer mit Platz 1, Semy Harrathi (ebenfalls ein SV13er) mit Platz 14 und Martin Haefke mit Platz 21. Dies wurde auf Anhieb mit dem zweiten Platz belohnt. Der zweite Platz musste aber mit den Kollegen der Feuerwehr Duisburg geteilt werden, da diese die gleiche Platzziffer erreicht hatten. „Richtig Spaß hat es gemacht. Nächstes Jahr wieder“, freuten sich die Team-Newcomer auf ihren geteilten Vizetitel und ließen sich gerne zum Treppchen rufen.

 

Eine weitere Erfolgsstory schrieb Sabine Schön. Sie belegte in dem 80 köpfigen Damenfeld den zweiten Platz. „Der Abstand zu der ersten war schon erheblich, da war nichts mehr drin“, resümierte Schön ihr Rennen. Eine Minute Rückstand nach dem Schwimmen und viereinhalb Minuten nach dem Radfahren waren auch durch eine 5 km Laufzeit von 21:37 Minuten nicht mehr aufholbar. „Da macht es im Nachhinein auch nichts, dass ich kaum aus meinem Neo heraus kam.“ Eine Ewigkeit von fast zwei Minuten verbrachte die SV13erin damit aus dem verdrehten Gummianzug herauszukommen. In dieser Zeit zogen einige Damen an ihr bereits mit dem Rad vorbei: „Ich habe geschimpft wie ein Rohrspatz“, beschreibt sie ihre Gemütsverfassung. Als fünfte ging sie auf die Laufstrecke und zündete den Turbo. Mit einem Schnitt von rund 4:20  Minuten pro Kilometer zog sie an die drei vor ihr liegenden vorbei auf den zweiten Platz.Erster Platz Frank Wiedenhöfer

 

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