SV Gladbeck 13 e.V.

Schwimmen und mehr

Ein anstrengender SV13-Sporttag in Roth

Oberhagemann und Kruse mit guten Zeiten im Ziel

Die Startpakete werden den Fotografen präsentiert„Eine irre Hitze“, beschreibt Armin Oberhagemann das heiße Wetter, mit denen auch die Starter des SV13 bei der Triathlon-Langdistanz in dem europäischen Triathlon-Mekka Roth klar kommen mussten. Daniela Kruse, Giuseppe Zuddas und Armin Oberhagemann waren zum Tagesschluss mit dem Tag zufrieden und einigen Erfahrungen reicher. 

Daniela Kruse, die ihre zweite Langdistanz in Angriff nahm, beendete unter 443 „gefinishten“ Teilnehmerinnen mit dem 131.Platz (29. in ihrer Altersklasse) in 11:49:08 Stunden und blieb damit deutlich unter der magischen Grenze von 12 Stunden. Besonders die Marathonzeit von 4:20:52 Stunden brachte sie bei Temperaturen von 33 Grad in der Rangliste kräftig nach vorne. „Super zufrieden“ nach einem „heißen und langen Sporttag“, zeigte sich Armin Oberhagemann, der in einer Gesamtzeit von 10:14:16 Stunden als 410. unter 2.235 männlichen Startern (100. seiner AK) ins Ziel kam. Seine Schwimmzeit von 1:05:11 Stunden über die 3,8 km und die Radzeit von 5:17:55 Stunden waren seine besten Ergebnisse in dem großen Feld. „In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen“, stellt der Sprecher des SV13 klar, dass Oberhagemann nicht der „bekehrte“ Ex-Raucher (siehe WAZ vom 19.07.2014) ist, sondern sein Vereinskollege Andre Kiedel, der zwei Wochen zuvor seine zweite Langdistanz in Frankfurt erfolgreich beendete.

„Die Langstrecke kann manchmal schon undankbar sein. Viele Stunden läuft alles bestens und am Ende steht man trotzdem mit leeren Händen da. So ist dieser Sport. Abgerechnet wird an der Ziellinie“, Oberhagemann auf dem Radkommentiert Markus Fachbach aus Koblenz, Deutscher Vizemeister des Vorjahres, sein Ausscheiden aufgrund von Magenkrämpfen auf der Marathonstrecke. Der Gladbecker Giuseppe Zuddas machte bei seiner Langdistanz-Premiere die gleiche Erfahrung. Starte er für eine Premiere mit achtbaren 1:10:28 Stunden über die Schwimmdistanz, teilte er sich die 180 Radkilometer klug ein und wechselte auf die Marathonstrecke. Dort erging es ihm wie einigen Profis und vielen Amateuren. Bei der an diesem Tage wohl wichtigsten Disziplin, der Ernährung, fehlte im die Erfahrung und musste mit Magen- und Kreislaufbeschwerden das Handtuch werfen. „Mittlerweile geht es mir wieder gut. Ich hätte gerne die Zähne zusammen gebissen, aber es ging nicht mehr. Meine Beine waren locker, aber mein Magen und mein Kreislauf haben nicht mitgespielt“, zeigte sich Zuddas enttäuscht. Gerade die Laufdisziplin gehört zu seiner Paradedisziplin. „Da ich nicht auf Krankenhäuser stehe, habe ich das Finisher-Shirt sausen lassen. Aber ich bin mit der Langdistanz noch nicht durch.“ Die Daumen sind für dieses Abenteuer erneut gedrückt. Man bedenke, dass an einem Tag eine Distanz von 223 km schwimmend, radelnd und laufend bewältigt wird, dies entspricht einer Strecke von Gladbeck bis zur Nordsee, wobei die Strecke vom Gladbecker Rathaus bis zur Autobahnauffahrt A31 zu schwimmen ist, bevor es dann per Rad und zu Fuß bis kurz vor Emden der Nordseestrand erreicht ist. Diese Distanz, allerdings mit mehr Höhenmeter haben die SV13er in Roth zu bewältigen gehabt.

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